Internet 3D - Trafo2 programmiert 3D-Anwendung für Flickr-Fotos
Essen, 10.08.2009 – Essener Internet-Systemhaus setzt Maßstäbe für die automatische Konvertierung von 3D-Bildformaten im Web.
Seit Oktober 2008 hat das Internet mit tatkräftiger Unterstützung der Webspezialisten von Trafo2 einen Schritt weiter in Richtung Dreidimensionalität gemacht. Auf "schillr.com" - einem Projekt von Trafo2-Gesellschafter Michael Schiller - lassen sich 3D-Fotos unterschiedlicher Formate in das für den Betrachter optimale Format konvertieren. Das Projekt ist nach einer Betaphase von zehn Monaten nun offiziell freigegeben. Eine weltweit engagierte 3D-Community hatte Trafo2 in dieser Phase mit ergänzenden Ideen unterstützt.
Blick durch die passende 3D-Brille
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Landschaftspark Nord,
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Internet 3D: Vom Proof of Concept zur Business-Anwendung
Michael Schiller, Gesellschafter Trafo2 und Initiator des Projektes zum dreidimensionalen Web: "schillr.com hat sich schnell vom Proof of Concept zur ernsthaften Herausforderung entwickelt. Dabei ist es uns gelungen, mit modernen Web-Technologien Verfahren zu reproduzieren, die noch vor Kurzem ein Fotostudio erfordert hätten. So ist es auf schillr.com u.a. möglich, Anaglyphen-Bilder so zu separieren, dass sie in die beiden ursprünglichen Einzelbilder zurückkonvertiert werden können. Die Erfahrungen, die wir in diesem Projekt gesammelt haben, kommen natürlich auch den Kunden von Trafo2 zugute. 3D hat sich in den letzten Monaten zu einem Top-Thema entwickelt. Wir werden dieses Know-How in Zukunft auch in Kundenprojekten nutzen. Dabei sind von der 3D-Visualisierung im Internet über 3D-Animationen für den Messeeinsatz bis hin zur Verwendung auf Displays zahlreiche Einsatzmöglichkeiten denkbar."
Technologievorsprung 3D
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Schachtanlage Oberschuir,
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3D-Fotos - die Technik hinter den greifbaren Bildern
3D-Fotos bestehen aus zwei Einzelaufnahmen, die aus unterschiedlichen Perspektiven erstellt werden. Diese werden dann so miteinander kombiniert, dass sie zusammen das 3D-Bild ergeben. Hierbei gibt es die unterschiedlichsten Betrachtungsformate.
Die wohl bekannteste 3D-Aufnahmetechnik ist das sogenannte Anaglyph-Verfahren. Bei dem Verfahren, das bereits 1853 von Wilhelm Rollmann entwickelt wurde, werden zwei Bilder über die Mischung der Farbkanäle miteinander verwoben. Der Betrachter muss für den 3D-Effekt eine Rot-Cyan-Brille aufsetzen. Diese Brille separiert die Farben und ordnet die Einzelbilder dem jeweiligen Auge zu. Nachteil: die Farbseparation verfälscht den Farbeindruck des Originals.
Schielen für die Dreidimensionalität
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| Bohrwagen, DHMS Tag der offenen Tür 2009, 3D-Foto im Anaglyph-Verfahren (c) Michael Schiller 2009 m. freundlicher Genehmigung der deilmann-haniel mining systems |
3D ohne Brille?
Wer weder eine 3D-Brille zur Verfügung hat, noch ein Stereoskop und auch den freien 3D-Blick nicht beherrscht, kann auf schillr.com über die Wackelbild-Funktion (Wiggle) die 3D-Wirkung erahnen. Diese Funktion ersetzt nicht den echten räumlichen dreidimensionalen Eindruck. Wenn das Ursprungsbild aber gut geeignet ist, kann auch die Betrachtung dieses Formates spannend sein.
Im Internet:
http://www.trafo2.de
http://www.schillr.com




Ich bin über die Seite Internet 3D - Trafo2 programmiert 3D-Anwendung für Flickr-Fotos - Trafo2, Essen, Internet-Systemhaus auf Trafo2 aufmerksam geworden.